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Norddeutschland:
Herr Eric Bergholz
Telefon: +49 (0) 391 544 8619220
Süddeutschland:
Herr Eike Thiele
Telefon: +49 (0) 89 9611 8483
Die Laserscanner dienen der schnellen und vollständigen Erfassung von komplexen Geometrien. Damit ist es eine neue Technologie, die immer mehr klassische Aufmaßmethoden ersetzt. Maßgebend für die Einsatzgebiete sind die Hardware der verschiedene Laserscanner und das physikalische Funktionsprinzip der am Markt befindlichen Laserscanner-Systeme. Im Bereich der Hardware werden die unterschiedlichen Geräte und die ihnen zugrunde liegenden Messverfahren aufgezeigt.
Laserscanner sind berührungslos messende Systeme, die auf Basis von Laserlicht arbeiten. Bei diesem Messverfahren wird vom Laserscanner-Sensor ein Laserstrahl ausgesandt, welcher von der Umgebung reflektiert und von der Empfangsoptik des Laserscanners aufgenommen wird. In den Geräten kommen zwei Messverfahren zum Einsatz: das Impulsverfahren und das Phasenvergleichsverfahren. Man unterscheidet deshalb die Laserscanner in die Gruppen der Puls- und Phasen-Laserscanner. Systeme mit kombinierten Verfahren sind auch am Markt vertreten. Jedes Verfahren weist spezielle Vorteile auf, die es für bestimmte Anwendungen prädestiniert.
Beim Impulsverfahren werden Messimpulse auf einer Trägerwelle modelliert und die Zeit zwischen Entsendung und Empfang vom Laserscanner gemessen. Aus der Laufzeit lässt sich die Strecke ableiten. Vorteile beim Impulsverfahren sind die großen Reichweiten und die größere Augensicherheit dieser Laserscanner. Dementsprechend liegen die Stärken der Puls-Laserscanner im Messen von langen Distanzen.
Beim Phasenvergleichsverfahren werden vom Laserscanner ausgesandte Wellen mit unterschiedlicher Wellenlänge miteinander verglichen und über die Phasenverschiebung wird die Wegstrecke ermittelt. Vorteile des Phasenvergleichsverfahrens sind die sehr hohe Messgeschwindigkeit, die höhere Genauigkeit und die Auflösung. Das Verfahren eignet sich besonders für die Erfassung komplexer zusammenhängender Geometrien bei begrenzter Reichweite.
Zusätzlich können auch farbige Laserscanner-Aufnahmen gemacht werden. Dazu werden durch eine interne oder externe Kamera Bilder erstellt und auf die vom Scanner erzeugte Punktwolke gerechnet. Dabei wird jedem gemessenen Punkt, welcher durch x, y und z räumlich definiert ist, die Farbinformationen (r, g, b ) zugewiesen. Die Qualität der Ergebnisse hängt von der Aufnahmekonfiguration und der Kamerakalibrierung ab. Bei Laserscannern mit externer Kamera sind die Aufnahmezentren der Kamera und des Laserscanners nicht identisch. Diese Abweichung muss mechanisch oder rechnerisch korrigiert werden.
Andere Laserscanner haben die Kamera im Strahlengang des Lasers verbaut.