Das imaginäre Museum - Virtuelle Realität im Museum

Digitalisierung von Museumsstücken mit Hilfe des 3D-Scanners Artec Eva

Projekt

Digitalisierung von Museumsstücken mit Hilfe eines 3D-Scanners - Mit dieser Aufgabe wandte sich Hochschulabsolvent Alexander Philippi an die Laserscanning Europe GmbH. Im Rahmen seiner Masterarbeit am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund benötigte Herr Philippi die geeignete Hardware und Software für sein Projekt. Die Laserscanning Europe GmbH unterstützte ihn mit der Bereitstellung des optischen 3D-Scanners Artec Eva mit der dazugehörigen Scan-Software Artec Studio.

Max Ernst, Habakuk 3D-Modell     Rudolf Belling, Kopf in Messin 3D-Modell

Renée Sintenis, Fußballspieler 3D-Modell     Constantin Meunier, Schlagende Wetter 3D-Modell

Zielsetzung

Ziel des Projekts war eine 3D-Anwendung mit 3D-Repliken von Kunstwerken aus verschiedenen Museen, die Personen über ein HMD zugänglich gemacht wird.

Dazu wurden die Kunstwerke vor Ort in den Museen eingescannt und die gesammelten Daten am Computer aufbereitet. Im Anschluss wurden die 3D-Modelle der Kunstwerke in einer virtuellen Umgebung ausgestellt und anderen 3D-Modellen von 3D-Künstlern sowie aus Online-Angeboten wie Sketchfab vergleichend gegenübergestellt. Damit soll der Grundgedanke von Malraux’ imaginärem Museum aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Ziel war es, die VR-Erfahrung so zu konzipieren und umzusetzen, dass der Besucher von der Realität in die virtuelle Realität geführt wird und dort die Möglichkeit hat, die Ausstellungsstücke in einer virtuellen Umgebung zu betrachten, zu vergleichen und sich dabei frei durch den virtuellen Ausstellungsraum zu bewegen.

Durchführung

Herr Philippi scannte verschiedene Skulpturen und Gemälde in drei Museen mit Hilfe des 3D-Scanners Artec Eva ein: dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund und dem Kunstmuseum Gelsenkirchen.

Scanprozess im Skulpturmuseum Marl

Nachdem die 3D-Daten in den Museen vor Ort gesammelt wurden und möglichst viele unterschiedliche Objekte eingescannt waren, mussten die Scans am Computer in der Software Artec Studio nachbearbeitet werden. Insgesamt scannte Herr Philippi in den drei Museen 26 Skulpturen und Gemälde ein. Die gesammelten 3D-Daten hatten am Ende einen Umfang von ca. 150 GB.

Habakus Original  Habakus 3D-Modell  Habakus 3D-Modell mit Textur  Habakus 3D-Modell mit Textur in der Virtuellen Realität

Virtuelle Realität im Museum

Her Philippi konnte anschließend die 3D-Modelle der Skulpturen udn Gemälde verwenden, um die VR-Erfahrung zu realisieren.

Fertige VR-Erfahrung

Der vollständige Anwenderbericht steht Ihnen als PDF zur Verfügung.

 

AnhangGröße
Anwenderbericht_Das-imaginaere-Museum.pdf24.72 MB
   

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