Hallo Katrin,
3D-Laserscanner
liefern neben den 3D-Koordinaten Intensitätswerte (empfehlenswert sind Phasenvergleichsscanner, insbesondere ZF-Imager5003/5006, bzw. Leica HDS4500/6000). In den daraus resultierenden Intensitätsbilder lassen sich auch Schäden erkennen und messen. Ausserdem können aus den Messungen Orthophotos oder Abwicklungen gerechnet werden. Ergebnis sind maßstäbliche Bildpläne aus den Laserintensitäten.
Ausbruchstellen lassen sich auch gut in Deformationsbildern erkennen.
Gruß Olaf
Die von Herrn Prümm getroffene Aussage ist richtig. Allerdings kann ich mich der Meinung hinsichtlich der Geräteauswahl nicht anschließen. Die Grauwertdetektion und das Signal-zu Rauschverhältnis des FARO
Photon 20 / 80 ist wesentlich besser, sodass man auch noch Details auf sehr dunklen Objketen erfassen und darstellen kann. Dies ist beispielsweise bei der Analyse von Brandschäden sehr wichtig. Erwähnenswert sind hierbei auch noch der preisliche Unterschied und die von FARO angebotenen Finanzierungsmöglichkeiten. Desweiteren bietet FARO den Vorteil einer kompetenten und kostenlosen Produktdemonstration an, man kauft also nicht die Katze im Sack.
Liebe Nutzer
ich begrüße die technischen Diskussionen über die unterschiedlichen Leistungscharakteristiken der Geräte. Dies möchten wir mit dem Forum erreichen. Laut den AGB für dieses Forum ist dies ein Anwenderforum und deshalb bitte ich darum, hier keine indirekte Werbung zu schalten.
Admin...
Aus meiner Sicht eignen sich zu Zwecken der Kartierung von Schäden, alle Scanner, die ausreichend schnell bei hoher Punktdichte Oberflächen in Graustufen aus den Intensitätswerten scannen können. Hierfür kommen am ehesten der Faro
Photon und ein ZF Imager in Frage. Beide bilden die Graustufen in ausreichendem Umfang ab, wobei der ZF 16bit und Faro nur 11bit erfaßt. Dafür ist das Messrauschen und die Ergebnisse auf sehr dunklen oder glänzenden Oberflächen und die maximale Messentfernung bei Faro wesentlich besser. Die breitere Graustufenabbildung bei ZF kann je nach Software zu besserer Detaildarstellung führen. Generell bildet ein PC sowieso nur 8bit (256) Graustufen ab.
Ich empfehle die Auswahl des Scansystems nach Einsatzzweck in Abwägung der Messeigenschaften.
Die Schadenskartierung kann dann in Bildplänen auf Papier und virtuell oder direkt in geeigneten Scanviewern erfolgen. Um die Qualität der Auswertung zu wahren, ist aber eine Kartierung vor Ort oder mindestens eine ausreichende Feldkontrolle im Anschluß erforderlich. Genau diese Vorgensweise nutzen wir seit vielen Jahren im Bereich der Denkmalpflege und Archäologie.
Lars Sörensen (soerensen@scan-3d.com)