Schadenskartierung

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Katrin
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Last seen: vor 12 Jahre 1 Monat
Beigetreten: 19.03.2009 - 20:21
Schadenskartierung

Lässt sich mit Hilfe von Laserscanning eine Schadenskartierung durchführen?

Olaf Pruemm
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Last seen: vor 11 Jahre 9 Monate
Beigetreten: 23.03.2009 - 16:39
Schadenskartierung

Hallo Katrin,

3D-Laserscanner liefern neben den 3D-Koordinaten Intensitätswerte (empfehlenswert sind Phasenvergleichsscanner, insbesondere ZF-Imager5003/5006, bzw. Leica HDS4500/6000). In den daraus resultierenden Intensitätsbilder lassen sich auch Schäden erkennen und messen. Ausserdem können aus den Messungen Orthophotos oder Abwicklungen gerechnet werden. Ergebnis sind maßstäbliche Bildpläne aus den Laserintensitäten.
Ausbruchstellen lassen sich auch gut in Deformationsbildern erkennen.

Gruß Olaf

pruemm@lupos3d.de
www.lupos3d.de

flightphoto
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Last seen: vor 10 Jahre 8 Monate
Beigetreten: 27.02.2009 - 18:11
Schadenskartierung

Die von Herrn Prümm getroffene Aussage ist richtig. Allerdings kann ich mich der Meinung hinsichtlich der Geräteauswahl nicht anschließen. Die Grauwertdetektion und das Signal-zu Rauschverhältnis des FARO Photon 20 / 80 ist wesentlich besser, sodass man auch noch Details auf sehr dunklen Objketen erfassen und darstellen kann. Dies ist beispielsweise bei der Analyse von Brandschäden sehr wichtig. Erwähnenswert sind hierbei auch noch der preisliche Unterschied und die von FARO angebotenen Finanzierungsmöglichkeiten. Desweiteren bietet FARO den Vorteil einer kompetenten und kostenlosen Produktdemonstration an, man kauft also nicht die Katze im Sack.

Eric_Bergholz
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Last seen: vor 1 Woche 2 Tage
Beigetreten: 18.11.2008 - 22:17
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Eric Bergholz
Laserscanning Europe GmbH

lsoerensen
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Last seen: vor 12 Jahre 4 Tage
Beigetreten: 23.03.2009 - 17:13
Scannerauswahl zur Schadenskartierung

Aus meiner Sicht eignen sich zu Zwecken der Kartierung von Schäden, alle Scanner, die ausreichend schnell bei hoher Punktdichte Oberflächen in Graustufen aus den Intensitätswerten scannen können. Hierfür kommen am ehesten der Faro Photon und ein ZF Imager in Frage. Beide bilden die Graustufen in ausreichendem Umfang ab, wobei der ZF 16bit und Faro nur 11bit erfaßt. Dafür ist das Messrauschen und die Ergebnisse auf sehr dunklen oder glänzenden Oberflächen und die maximale Messentfernung bei Faro wesentlich besser. Die breitere Graustufenabbildung bei ZF kann je nach Software zu besserer Detaildarstellung führen. Generell bildet ein PC sowieso nur 8bit (256) Graustufen ab.

Ich empfehle die Auswahl des Scansystems nach Einsatzzweck in Abwägung der Messeigenschaften.

Die Schadenskartierung kann dann in Bildplänen auf Papier und virtuell oder direkt in geeigneten Scanviewern erfolgen. Um die Qualität der Auswertung zu wahren, ist aber eine Kartierung vor Ort oder mindestens eine ausreichende Feldkontrolle im Anschluß erforderlich. Genau diese Vorgensweise nutzen wir seit vielen Jahren im Bereich der Denkmalpflege und Archäologie.

Lars Sörensen (soerensen@scan-3d.com)