GeoSLAM Scanner von Laserscanning Europe bei Terra X im Einsatz

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Der Forschungstaucher und Unterwasserarchäologe Florian Huber hat bei einer Expedition in der Wimsener Höhle, der tiefsten Unterwasserhöhle Deutschlands erfolgreich den GeoSLAM ZEB Horizon eingesetzt.

Mit Hilfe des mobiles Laserscanners wurde die sogenannte Schatzkammer in der Wimsener Höhle vermessen. An dieser Stelle wurden auch bronzezeitliche Knochenfunde gemacht, die seit Jahren zu Spekulationen führen.

Wir freuen uns, dass wir Florian Huber mit der Bereistellung des GeoSLAM Horizon die Vermessung ermöglichen konnten und sind gespannt, welche Erkenntnisse sich aus den Daten gewinnen lassen!

Sehen Sie sich die Dokumentation „Geheimnisse aus der Tiefe“ in der ZDFmediathek an. Ab 29:47 ist die Vermessung der Schatzkammer mit dem ZEB-Horizon von GeoSLAM zu sehen.

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GeoSLAM ZEB-Horizon im Einsatz zur Vermessung einer Höhle

 

Lesen Sie den offiziellen Pressebericht für nähere Informationen zur Terra X-Folge:

In der neuen Terra X-Folge mit Florian Huber sind der Walchensee, die Wimsener Höhle, die Ostsee und der Meeresnationalpark Kosterhavet die neuen Tauchreviere des Unterwasserarchäologen.

Die Terra X-Dokumentation „Geheimnisse aus der Tiefe“ folgt dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Florian Huber auf seinen Expeditionen in verborgene Unterwasser-Welten und zeigt, was sie so einzigartig, herausfordernd und manchmal auch gefährlich macht.

Florian Hubers‘ Beruf ist alles andere als eintönig: Er ist Forschungstaucher und Unterwasserarchäologe zugleich. Einen Großteil seiner Zeit verbringt er damit, ungeklärte Wrackfunde wissenschaftlich zu untersuchen. Aber auch der Schutz der Biodiversität in den Meeren, die Erforschung spektakulärer Unterwasser-Höhlen oder die Entwicklung moderner Methoden für die Unterwasserarchäologie beschäftigen Florian Huber und sein Team. Für die Terra X-Dokumentation „Geheimnisse aus der Tiefe“ ist der Forscher in Deutschland und Schweden unterwegs und entdeckt verborgene Plätze und vergessene Geschichten. Eine handelt vom Walchensee. Mit 192 Metern ist er der tiefste Gebirgssee Deutschlands. Zahlreiche Mythen ranken sich um das südlich von München gelegene Gewässer. Bodenlos soll der See sein, unergründlich und voller Schätze. Zudem glaubten die Menschen über viele Jahrhunderte, dass auf seinem Grund ein riesiger Urzeit-Wels hause, der mit einem einzigen Flossenschlag die ganze Region mitsamt der Landeshauptstadt überfluten könne. Im Zweiten Weltkrieg wird der See zum feuchten Grab, als ein britischer Bomber vom Typ „Avro Lancaster“ in das Gewässer stürzt und die siebenköpfige Besatzung dabei ums Leben kommt. Nach über 75 Jahren ist Florian Huber der erste, der die Überreste des Flugzeugs wissenschaftlich untersucht.

Von Bayern aus reist der Forscher in den hohen Norden von Schweden. Direkt an der Grenze zu Norwegen erstreckt sich der Meeresnationalpark Kosterhavet. Das Besondere: Etwa 97 Prozent des Schutzgebiets liegen unter der Meeresoberfläche. Es sind die mehr als 12.000 Tier- und Pflanzenarten, die dieses Gebiet so einzigartig machen. Dazu gehören unter anderem die „Kleine Seenadel“, der „Nagelrochen“, Seeanemonen und Korallen. Im über 200 Meter tiefen Kostergraben, einer Verwerfungsrinne, die vor Millionen von Jahren entstanden ist und sich bis in den Nordatlantik erstreckt, leben seltene Tiefseearten. Florian Huber geht mit Meeresbiologen auf einen Tauchgang in die spektakuläre Unterwasserwelt des Koster-Archipels.

Nicht weniger Aufsehen erregend ist die Schwäbische Alb mit ihren weltberühmten Fossilfunden aus der Steinzeit. Florian Huber besucht die aktuellen Ausgrabungen im Hohle Fels und trifft den Ausgrabungsleiter Professor Nicholas Conard, den Entdecker eines des ältesten Kunstwerks der Menschheit: die „Venus vom Hohle Fels“. Sein eigentliches Ziel aber ist die für die Öffentlichkeit unzugängliche Wimsener Höhle. 1000 Meter der tiefsten Unterwasserhöhle Deutschlands sind bereits erforscht. Bronzezeitliche Knochenfunde führen seit Jahren zu Spekulationen. Florian Huber will eine DNA-Probe nehmen und die sogenannte „Schatzkammer“ mit einem 3D-Laserscanner vermessen. Das Unternehmen ist nicht ungefährlich, unter Tauchern gelten Höhlentauchgänge als Königsdisziplin.

Ein Wrack hat es Florian Huber ganz besonders angetan: die „Hedvig Sophia“ - das einstige Flaggschiff der königlich-schwedischen Marine und Stolz der Nation. Das schwedische Kriegsschiff lief im April 1715 in einem blutigen Seegefecht zwischen Dänemark und Schweden in der Kieler Förde auf Grund. Entdeckt wurde die „Hedvig Sophia“ 2008, ein Jahr später beginnen die ersten Voruntersuchungen. Florian Huber gehörte damals zum Team. Jetzt taucht er nochmals zu den verbliebenen Relikten am Grund der Ostsee hinab, um ihren Erhaltungszustand zu überprüfen. Geborgen werden die Überreste nicht, denn eine Bergung und fachmännische Konservierung wären mit Kosten verbunden, die sich die meisten Institutionen nicht leisten können. Deshalb suchen Unterwasserarchäologen ständig nach neuen Möglichkeiten, wie sie ihre Arbeit dokumentieren und auch einem größeren Publikum zugänglich machen können. Eine Möglichkeit offenbart das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz. Dort trifft Florian Huber den Leiter für Digitale Technologien, Professor Michael Orthwein. Seine Idee: Museumsbesucher sollen vom Zuschauer zum Zeugen der Wissenschaft werden und per VR-Technik einen virtuellen Tauchgang zu Schiffswracks wagen. Florian Huber macht die Probe aufs Exempel: Mit einem VR-Headset beamt er sich auf die „Madrague de Giens“, einem römischen Schiffswrack aus dem 1. Jahrhundert vor Christus.

Der Film folgt Florian Huber zu den unterschiedlichen Schauplätzen und dokumentiert die Arbeit des Forschers.

 

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