Schnelle Volumenberechnung mit XGRIDS Lixel Studio
TitleVolumenberechnung anhand einer Schneeanhäufung
Das Sturmtief „Elli“ bot uns die ideale Gelegenheit, eine Volumenberechnung an einer natürlichen Schneeanhäufung zu demonstrieren. Mithilfe des mobilen Laserscanners Lixel L2 Pro von XGRIDS wollten wir zeigen, wie einfach und effizient sich solche Analysen mit Lixel Studio umsetzen lassen.
Bereits nach kurzer Zeit waren wir überrascht, wie unkompliziert und schnell der gesamte Workflow ablief. Unser Vorgehen gliederte sich in drei klar definierte Schritte:
- Datenerfassung
- Datenprozessierung
- Volumenberechnung
Diese Schritte stellen wir im folgenden Anwenderbericht im Detail vor.
TitleDatenerfassung unter winterlichen Bedingungen
Für die Aufnahme der Schneeanhäufung kam der mobile Laserscanner Lixel L2 Pro von XGRIDS zum Einsatz. Grundsätzlich würde für eine Volumenberechnung jedoch auch ein Lixel K1 ausreichen, da bei der Volumenanalyse nicht jeder einzelne Punkt ausgewertet wird, sondern ein darauf basierendes Gittermodell zum Einsatz kommt.
Die Scanzeit für den kleinen Schneehügel betrug rund zwei Minuten. Dabei wurde eine Datenmenge von etwa 1,99 GB erfasst. Trotz der kalten Bedingungen verlief die Datenerfassung zuverlässig und ohne Einschränkungen.
TitleDatenprozessierung in Lixel Studio
Nach der Datenübertragung im warmen Büro erfolgte die Prozessierung der Rohdaten in Lixel Studio, um eine saubere und auswertbare Punktwolke zu erhalten.
Da nur ein einzelner Scan aufgenommen wurde, nutzten wir die Single Prozessierung. Die Daten wurden inklusive Farbinformationen verarbeitet. Abschließend legten wir den Speicherort fest und wählten die Option, die fertig prozessierte Punktwolke automatisch wieder in Lixel Studio zu importieren.
Die gesamte Prozessierung dauerte lediglich 28 Minuten.
TitleVolumenberechnung in Lixel Studio
Nach dem Import der prozessierten Punktwolke schnitten wir zunächst den relevanten Schneehügel aus und speicherten ihn als separate Punktwolke. Dieser Schritt erleichtert die spätere Auswahl und Berechnung des Volumens erheblich.
Anschließend wählten wir die aktive Punktwolke aus und starteten unter dem Reiter Application das Tool Volume Calculation.
Im ersten Schritt wurde der Boden definiert, was in unserem Fall über drei Referenzpunkte erfolgte. Da der Schneehügel vollständig erfasst wurde, war keine zusätzliche Nachbearbeitung notwendig. Sollte ein Objekt jedoch nicht vollständig gescannt worden sein, bietet Lixel Studio die Funktion Fill Holes, um die Punktwolke entsprechend zu schließen.
Nach der Bodendefinition konnte die Volumenberechnung über Calculate gestartet werden. Das Ergebnis wurde automatisch als PDF im Projektordner gespeichert.
TitleFazit & Schlusswort
Dieser Anwenderbericht zeigt, wie einfach, schnell und präzise sich mit Lixel Studio eine Volumenberechnung durchführen lässt. Die eigentliche Volumenanalyse nahm nach der Prozessierung insgesamt weniger als zehn Minuten in Anspruch.
Damit eignet sich Lixel Studio ideal für praxisnahe Volumenanalysen selbst unter schwierigen Bedingungen. Insgesamt lässt sich festhalten, dass mit den XGRIDS Lixel Scannern und Lixel Studio Volumenberechnungen effizient, zuverlässig und mit minimalem Aufwand erstellt werden können.