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XGRIDS Lixel L3

Präzises 3D-Laserscanning trifft fotorealistische Darstellung
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Lixel L3

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XGRIDS Lixel L3: Ein Scan, drei 3D-Ergebnisse

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Der XGRIDS Lixel L3 ist ein mobiler 3D-Laserscanner für die schnelle und detailreiche Erfassung von Innen- und Außenbereichen. Er kombiniert LiDAR, Kameras, IMU und integriertes RTK in einem Gerät, das während der Aufnahme eine farbige Punktwolke erzeugt. Nach der Verarbeitung kann derselbe Datensatz als True-Color-Punktwolke, Mesh und fotorealistische 3D-Gaussian-Splatting-Szene genutzt werden. Damit lassen sich geometrische Auswertungen und anschauliche Visualisierungen auf Grundlage einer gemeinsamen Aufnahme erstellen. 

Der Lixel L3 eignet sich insbesondere für Vermessung, Bauwesen, digitale Zwillinge und die Dokumentation komplexer Bestandsumgebungen. Sein integriertes Display zeigt die erfasste Punktwolke und den Scanverlauf direkt vor Ort. So können Anwender bereits während der Begehung erkennen, welche Bereiche noch aufgenommen werden müssen.

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Präzise Geometrie für Bestandsdaten

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XGRIDS Lixel L3
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Der XGRIDS Lixel L3 erfasst Gebäude, Anlagen und Außenbereiche als detaillierte 3D-Punktwolke. Für die nachbearbeiteten Daten gibt XGRIDS eine relative Genauigkeit von 5 mm an. Sie beschreibt, wie genau räumliche Abstände innerhalb der Punktwolke wiedergegeben werden. Der Wert wurde in einer Testumgebung von 500 m² bei einem Sigma ermittelt und gilt daher nicht pauschal für jede Aufnahme. 

Bereits während des Scannens entsteht eine farbige Punktwolke mit einer angegebenen relativen Echtzeitgenauigkeit von 1 cm. Echtzeit-Schleifenschluss und Optimierungen der Ausrichtung helfen dabei, Drift und Schichtbildung zu reduzieren. Bei hohen Genauigkeitsanforderungen sollten die Ergebnisse durch Kontrollmaße überprüft werden.

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Absolute Genauigkeit & Georeferenzierung

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Die absolute Genauigkeit beschreibt dagegen, wie gut die Punktwolke in einem übergeordneten Koordinatensystem positioniert ist. XGRIDS nennt hierfür 2 cm RMSE nach der Verarbeitung und 2,5 cm RMSE in Echtzeit. Das integrierte RTK unterstützt die Georeferenzierung, sofern GNSS-Empfang und geeignete Korrekturdaten vorhanden sind. So lassen sich die Scandaten mit anderen georeferenzierten Projektinformationen zusammenführen.

In Innenräumen oder abgeschatteten Bereichen kann das RTK-Signal eingeschränkt sein. Dort helfen eine sorgfältige Scanroute und gegebenenfalls Kontrollpunkte bei der Verortung. Die tatsächlich erreichte Genauigkeit hängt stets von den Aufnahmebedingungen ab.

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XGRIDS Lixel L3

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Farbtreue, die die Auswertung erleichtert

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XGRIDS Lixel L3
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Für die Bildaufnahme setzt der Lixel L3 auf drei Kameras mit jeweils 50 Megapixeln und Sensoren im Format 1/1,3 Zoll. Die 4K-HDR-Bildtechnik hilft dabei, Details in hellen und dunklen Bildbereichen zu erhalten. Dadurch werden Materialien, Beschilderungen, Leitungen und andere Merkmale in der farbigen Punktwolke leichter erkennbar. Die Bildinformationen fließen außerdem in die Erstellung texturierter Meshes und fotorealistischer 3DGS-Szenen ein. 

Für ausgewählte Objekte oder Bereiche kann die Punktwolke lokal verfeinert werden, ohne den gesamten Datensatz in gleicher Weise zu verdichten. Das ist besonders hilfreich, wenn beispielsweise Rohrleitungen, Geländer oder Typenschilder genauer betrachtet werden sollen. Wie gut einzelne Oberflächen dargestellt werden, hängt weiterhin von Sichtbarkeit, Beleuchtung, Material und Aufnahmedistanz ab.

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Drei Ergebnisse aus einer Aufnahme

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Die True-Color-Punktwolke bildet die geometrische Grundlage für Messungen, Bestandspläne und Scan-to-BIM-Prozesse. 

Ein Mesh beschreibt Oberflächen als zusammenhängende Geometrie und eignet sich für Modellierung, Visualisierung und weitere 3D-Anwendungen. 

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Lixel Studio L3 Punktewolke
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XGRIDS Lixel L3
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Ein 3D-Gaussian-Splatting-Modell stellt die erfasste Umgebung besonders anschaulich dar und kann für digitale Rundgänge, Präsentationen oder virtuelle Produktionen eingesetzt werden. Alle drei Ergebnisse beruhen auf demselben erfassten Projekt, werden aber je nach Zielformat mit den passenden XGRIDS-Werkzeugen verarbeitet und exportiert. So können Vermessung, Planung und Kommunikation auf einer gemeinsamen Datengrundlage aufbauen. Welche Ausgabe sinnvoll ist, hängt davon ab, ob messbare Geometrie, bearbeitbare Oberflächen oder eine möglichst realitätsnahe Raumwirkung im Vordergrund stehen. Für ein vollständiges Projekt lassen sich diese Formate auch ergänzend einsetzen.

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XGRIDS Lixel L3

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Eine Aufnahme für vielfältige Anwendungen

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Der XGRIDS  Lixel L3 erfasst Räume, Gebäude und Anlagen während einer mobilen Begehung als dreidimensionale Bestandsdaten. Seine Kombination aus präziser Punktwolke und farbiger Bildinformation macht die Ergebnisse für technische und visuelle Aufgaben nutzbar. Fachleute können aus der Punktwolke Maße ableiten, Schnitte vorbereiten und Bestandsmodelle aufbauen. Projektbeteiligte erhalten mit Mesh und 3DGS zusätzlich leicht verständliche Ansichten der aufgenommenen Umgebung. Die gemeinsame Datenerfassung ist besonders interessant, wenn ein Standort später von mehreren Teams ausgewertet wird. Der konkrete Aufnahmeplan richtet sich nach Flächengröße, Zugänglichkeit, gewünschter Detailtiefe und Genauigkeitsanforderung.

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Vermessung, Bauaufnahme & Scan to BIM

Bei Bestandsaufnahmen dokumentiert der Lixel L3 Räume, Fassaden und bauliche Anschlüsse als zusammenhängende Punktwolke. Daraus lassen sich Grundrisse, Ansichten, Schnitte und Bestandsmodelle ableiten. Die farbige Darstellung erleichtert die Zuordnung von Bauteilen und technischen Einbauten, etwa bei Umbauten und Sanierungen. Für CAD- und Scan-to-BIM-Workflows sollten die Daten passend referenziert und anhand von Kontrollmaßen geprüft werden.

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Infrastruktur, Industrie & Anlagenmanagement

Brücken, Verkehrsflächen und technische Anlagen lassen sich während einer Begehung räumlich dokumentieren. In der farbigen Punktwolke sind Leitungen, Geländer und andere Einbauten im Zusammenhang mit ihrer Umgebung erkennbar. Relevante Bereiche können für eine detailliertere Auswertung lokal verfeinert werden. Echtzeitfilter für bewegte Objekte und der Schleifenschluss unterstützen die Erfassung größerer oder komplexer Bereiche.

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Kulturerbe, Architektur & digitale Zwillinge

Bei historischen Gebäuden und Denkmälern erfasst der Lixel L3 Geometrie und Erscheinungsbild in einer Aufnahme. Die Punktwolke dient der Bestandsdokumentation, während ein texturiertes Mesh architektonische Strukturen und Oberflächen darstellt. Mit 3DGS (3D Gaussian Splatting) können Teams, Auftraggeber und Besucher einen Ort fotorealistisch aus der Ferne erkunden. Gesichter und Kennzeichen lassen sich bei der Aufbereitung automatisch unkenntlich machen; vor einer Veröffentlichung sollten die Ergebnisse geprüft werden.

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Filmproduktion, Visualisierung & Simulation

Für Location Scouting können Sie mit dem Lixel L3 reale Drehorte digital erfassen und als fotorealistische 3DGS-Szenen erkunden. So lassen sich Perspektiven, Wege und räumliche Details bereits vor einem Vor-Ort-Termin beurteilen. Die Szenen können für Previsualisierung und virtuelle Produktion in passende Unreal-Engine-Workflows eingebunden werden. Punktwolke und Mesh stehen zusätzlich für geometrische Bearbeitung, digitale Zwillinge und weitere Anwendungen zur Verfügung.

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Lixel L3

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Wie funktioniert der XGRIDS Lixel L3?

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Der Lixel L3 kombiniert Lasermessungen, Bilddaten und Bewegungsinformationen zu einer fortlaufenden 3D-Aufnahme. Während der Begehung misst das LiDAR die Abstände zu Oberflächen, während Kameras die Bildinformationen für die farbige Darstellung liefern. Eine IMU erfasst die Gerätebewegung, und SLAM berechnet daraus und aus den Raumstrukturen die Position des Scanners. Im Außenbereich kann integriertes RTK die Aufnahme mit absoluten Koordinaten verknüpfen. Punktwolke und Scanverlauf sind direkt auf dem Display sichtbar; anschließend werden die Daten je nach Ziel in LixelStudio oder Lixel CyberColor verarbeitet.

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LiDAR & SLAM: Geometrie während der Begehung erfassen

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XGRIDS Lixel L3
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Das LiDAR des XGRIDS Lixel L3 misst Entfernungen anhand ausgesendeter und zurückkehrender Laserimpulse. Die 16-Kanal-Variante erfasst bis zu 320.000 Punkte pro Sekunde, die 32-Kanal-Variante bis zu 640.000 Punkte pro Sekunde; der angegebene Messbereich beträgt 0,7 bis 120 Meter. 

SLAM und IMU verbinden die Messungen während der Bewegung zu einer räumlichen Karte. Beim erneuten Durchqueren bereits erfasster Bereiche kann der Echtzeit-Schleifenschluss die Trajektorie optimieren und Drift verringern. Für zuverlässige Ergebnisse bleiben eine gut geplante Scanroute und ausreichend überlappende Aufnahmen wichtig.

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Kameras, HDR & True-Color-Punktwolke

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Zwei Panoramakameras und eine nach vorn gerichtete RGB-Kamera erfassen Bilddaten parallel zum LiDAR. XGRIDS gibt für die drei Kameras jeweils 50 Megapixel, 1/1,3-Zoll-Sensoren und eine Ausgabeauflösung von 4096 × 3072 Pixeln an. HDR hilft dabei, Details in hellen und dunklen Bildbereichen zu erhalten. 

Die Bilder werden mit der Geometrie verknüpft, sodass Bauteile und Materialien in der True-Color-Punktwolke leichter zu erkennen sind. Dieselben Bilddaten unterstützen später auch die Texturierung von Meshes und die Erstellung fotorealistischer 3DGS-Szenen.

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XGRIDS Lixel L3

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RTK, Echtzeitverarbeitung & Kontrolle vor Ort

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XGRIDS Lixel L3
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Bei geeignetem GNSS-Empfang und verfügbaren Korrekturdaten bindet das integrierte RTK die Aufnahme an absolute Koordinaten an. Während des Scannens unterstützen Schleifenschluss, Nivellierungsoptimierung und KI-gestützte Filterung eine nutzbare Echtzeit-Punktwolke. Dafür nennt XGRIDS eine relative Genauigkeit von 1 cm und eine absolute Genauigkeit von 2,5 cm RMSE unter den angegebenen Bedingungen. Auf dem 4,3-Zoll-Display lassen sich Punktwolke, Scanverlauf und erfasste Bereiche ohne verbundenes Smartphone kontrollieren. Für Kontrollpunkte steht eine Zielspitze am Griff zur Verfügung; bei eingeschränktem GNSS-Empfang sollte die Referenzierung passend zum Projekt geplant werden.

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Nachbearbeitung & Export für den weiteren Workflow

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In LixelStudio werden die Scans für Messungen, Punktwolkenbearbeitung und technische Exporte aufbereitet. Mehrere Aufnahmen lassen sich je nach Projekt über ICP, Kontrollpunkte oder überlappende Bereiche zusammenführen. Einzelne Objekte können durch eine lokale Verfeinerung der Punktwolke detaillierter dargestellt werden. 

Lixel CyberColor (LCC) erstellt aus den Aufnahmedaten fotorealistische 3DGS-Szenen; als weitere Ausgabe stehen Meshes zur Verfügung. Zu den angegebenen Formaten gehören LAS, E57 und RCP für Punktwolken, OBJ für Meshes sowie LCC, LCC2 und PLY für 3DGS.

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Lixel Studio L3 Punktewolke
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XGRIDS Lixel L3

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Technische Spezifikationen des XGRIDS Lixel L3

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Der XGRIDS Lixel L3 ist in einer Variante mit 16 LiDAR-Kanälen und einer Variante mit 32 LiDAR-Kanälen erhältlich. Beide Varianten besitzen laut den vorliegenden Herstellerunterlagen eine maximale angegebene LiDAR-Reichweite von 120 Metern. Sie unterscheiden sich insbesondere in der Punktmessrate von 320.000 beziehungsweise 640.000 Punkten pro Sekunde. Die relative Genauigkeit von 5 mm bezieht sich auf nachbearbeitete Daten unter definierten Testbedingungen. Für den praktischen Vergleich sollten außerdem absolute Genauigkeit, Echtzeitergebnis, Betriebsdauer und Ausgabebedarf betrachtet werden. Die folgende Übersicht fasst die bereitgestellten technischen Angaben zusammen. Werte zur Genauigkeit sind mit den Anmerkungen unter der Tabelle zu lesen

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LiDAR, Bildsensoren & Genauigkeit

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MerkmalLixel L3
LiDAR-Varianten16 Kanäle / 120 m; 32 Kanäle / 120 m
LiDAR-Reichweite0,7–120 m
Messrate320.000 Punkte/s (16 Kanäle); 640.000 Punkte/s (32 Kanäle)
LiDAR-Sichtfeldca. 360° × 270°
Laserklasse und WellenlängeKlasse 1; 905 nm
Kameras2 Panoramakameras und 1 nach vorn gerichtete RGB-Kamera; 3 × 50 MP
CMOS-Sensorformat1/1,3 Zoll
Bildausgabe4096 × 3072 Pixel; DCG HDR
Nachbearbeitete relative Genauigkeit5 mm (1σ; Testumgebung 500 m²)
Punktwolkenstärke nach Nachbearbeitung≤ 5 mm
Absolute Genauigkeit horizontal / vertikaljeweils 2 cm RMSE
Wiederholbarkeit2 cm
Relative Genauigkeit in Echtzeit1 cm
Absolute Genauigkeit in Echtzeit horizontal / vertikaljeweils 2,5 cm RMSE
Nivellierung mit / ohne RTK-Fusion0,005° / 0,02°

Die 5 mm beschreiben die relative Genauigkeit nach der Nachbearbeitung, gemessen in einer speziellen Testumgebung von 500 m² bei einem Sigma. Die absolute Genauigkeit von 2 cm und die Echtzeitgenauigkeit von 2,5 cm werden als RMSE-Werte angegeben und sind davon zu unterscheiden. Die Punktwolkenstärke von höchstens 5 mm beschreibt wiederum eine andere Eigenschaft der rekonstruierten Daten. Die genannten Werte hängen von den definierten GNSS- beziehungsweise Testbedingungen ab; im konkreten Einsatz können Ergebnisse abweichen. Auch Objektoberflächen, Sichtverhältnisse, Scanroute und gewählte Verarbeitung beeinflussen die Datenqualität. Für Projekte mit verbindlichen Toleranzen sollten Prüfmaße und geeignete Referenzpunkte bereits vor der Aufnahme eingeplant werden. So bleiben Herstellerspezifikation und tatsächlich nachgewiesene Projektgenauigkeit sauber nachvollziehbar.

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Gerät, Display & Betrieb

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MerkmalLixel L3
Abmessungen206 × 107 × 329 mm
Gewichtca. 2,5 kg inklusive Akku
Integrierter Speicher1 TB UFS
DatenschnittstelleUSB 3.1 Gen 2
Integriertes RTKJa; kompatibel mit üblichen RTK-Vermessungsstäben
GNSS-Modul, spezifizierte Positionsgenauigkeithorizontal 0,8 cm + 1 ppm; vertikal 1,5 cm + 1 ppm
Display4,3 Zoll TFT; 480 × 800 Pixel; bis zu 1.000 Nits
Akkuspannung / Kapazität14,4 V / 3.350 mAh
Angegebene Gesamtbetriebsdauer100 Minuten
Leistungsaufnahme< 30 W
Betriebstemperatur−20 °C bis +50 °C
SchutzartIP54
GehäuseAluminiumlegierung
WLAN802.11 a/b/g/n/ac/ax
Bluetooth2.1+EDR / 3.0+HS / 4.2 / 5.0 / 5.2

Das integrierte Display erlaubt die Kontrolle der Punktwolke, der Trajektorie und der Scanabdeckung direkt am Gerät. Mit einer angegebenen Helligkeit von bis zu 1.000 Nits ist es für den Einsatz im Freien ausgelegt. Die Laufzeit von 100 Minuten ist ein Herstellerwert und kann je nach Arbeitsweise und Betriebsbedingungen abweichen. Das angegebene Gewicht von etwa 2,5 kg bezieht sich auf das Gerät einschließlich Akku. Ein optionales Tragesystem kann das Gewicht bei längeren Aufnahmen über Schulter und Oberkörper abstützen. Für die Erfassung von Kontrollpunkten ist eine Zielspitze am unteren Griff vorgesehen. Bei Arbeiten auf Höhe oder mit Referenzpunkten kann der Scanner direkt mit einem passenden Standard-Vermessungsstab verbunden werden.

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Verarbeitung, Ausgabeformate & Zubehör

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MerkmalLixel L3
EchtzeitfunktionenFarbliche Punktwolke, Schleifenschluss, Bewegungsobjekt- und Rauschfilterung, Nivellierungsoptimierung
Anzeige am GerätModellvorschau und Messung
PunktwolkenverfeinerungLokale Verbesserung ausgewählter Bereiche
Zusammenführen mehrerer ScansICP, Kontrollpunkte, überlappungsbasierte Ausrichtung
DatenschutzfunktionAutomatische Erkennung und Unkenntlichmachung von Gesichtern und Kennzeichen
Punktwolkenformate.las, .rcp, .e57, .ply, .ilas
Bildformat.jpg
Meshformate.osgb, .obj
3DGS-Formate.lcc2, .lcc, .ply
Weitere Formate3D Tiles (.3tz), .usd
Standardzubehör laut ÜbersichtBasisbefestigung, Ladehub, Transportkoffer mit Rucksacksystem
Optionales ZubehörTragesystem

Für die technische Weiterverarbeitung sind insbesondere die Punktwolkenformate LAS, E57, RCP und PLY relevant. OBJ und OSGB decken die in der Übersicht angegebenen Mesh-Ausgaben ab. Für 3D Gaussian Splatting stehen unter anderem LCC, LCC2 und PLY zur Verfügung. Je nach Software, Lizenz und gewähltem Verarbeitungspfad kann sich unterscheiden, welcher Export direkt zur Verfügung steht. LixelStudio stellt darüber hinaus sogenannte Creator Data wie perspektivische Bilder und COLMAP-Datensätze für eigene Workflows bereit. LCC kann originale Bilddaten und Zwischendaten der 3DGS-Rekonstruktion zugänglich machen. Geplantes Zubehör wie Drohnen-, Fahrzeug- oder Roboterhalterungen ist nicht Bestandteil der hier beschriebenen aktuell verfügbaren Ausstattung.

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