Tunnelbau

3D-Laserscanning findet im Tunnelbau von der Projektierungsphase über die Baubegleitung bis hin zur abschließenden Dokumentation seine Anwendung.
 
In der Projektierungsphase wird die 3D-Laserscantechnologie für eine Bestandsdokumentation eingesetzt. Auf Grundlage der realen Daten kann eine effiziente Projektierung durchgeführt werden.
 
In der baubegleitenden Vermessung liegt der Schwerpunkt in dem Vergleich des in den unterschiedlichen Bauphasen befindlichen Tunnels mit dem Planungsmodell. Dabei werden unter anderem die Achse, die Querprofile sowie die Schichtdicken der Verschalung kontrolliert. Gleichzeitig kann durch die hohe Punktanzahl das exakte Volumen ermittelt werden, welches eine genauere Bauabrechnung erlaubt. Die hohe Geschwindigkeit bei der Vermessung mittels 3D-Laserscantechnologie bietet eine hohe Datenkonsistenz und beeinträchtigt die laufenden Arbeiten minimal. Neben dem exakten Tunnelmodell ist dies unter der Betrachtung der hohen, laufenden Kosten für den Baubetrieb ein entscheidender Vorteil des Laserscannings.

Eine abschließende Dokumentation liefert ein reales Abbild, in welchem die an das Projekt gestellten Anforderungen eindeutig überprüft werden können. Weiterhin bietet es eine sehr gute Möglichkeit die geforderten Sicherheitsansprüche eindeutig und reproduzierbar festzuhalten.

Am Markt befinden sich verschiedene Softwarepakete, die oftmals auch von Dienstleistern entwickelt wurden. Diese sind häufig für sehr spezielle Aufgabenstellungen konzipiert.

Alternativ sind auch frei verfügbare Softwarelösungen erhältlich. Die Wahl der geeigneten Lösung wird stark von den im Projekt geforderten CAD-Richtlinien gesteuert. Die geforderten Abgabeformate variieren dabei  im gesamten europäischen Raum.